Power-Ballet      Ballet for Fitness      

                 Fit for Ballet

Du möchtest nach längerer Pause wieder tanzen,
möchtest aber erst Kraft und Kondition dafür aufbauen?
Du möchtest durchs Tanzen wieder fit werden?

                      

Für Tänzer und Fitness-Fans und alle, die es noch werden wollen

 

Für Erwachsene und Jugendliche, die relativ spät mit dem Ballett/Jazz/Modern angefangen haben, stellt dieser Kurs eine sinvolle und sehr hilfreiche Ergänzung zum Tanztraining dar. Jeder Anfänger und diejenige, die nach langer Pause wieder einsteigt, kennt die Frustration: Man möchte die Ballett-Exercise ausführen, doch die Kraft in den Muskeln ist noch nicht oder nicht mehr vorhanden und/oder die Technik/Körperhaltung ist nur unzureichend entwickelt. Power-Ballett Übungen sprechen ganz bestimmte Muskelgruppen an, die speziell zum Ausführen der Grundbewegungen im Ballett/Jazz/Modern benötigt werden. Diese fügen wir dann zusammen zu kleinen Bewegungsstudien 

 

       an der Barre, im Centre und in die Diagonalen ...

 

 

                                  auf zwei Beine und auf Einen,

               auf drei Glieder gestützt, auf allen Vieren,                 

                            stehend, sitzend, kniend, liegend,

                     

              Wiegen, Schreiten, Gleiten, und Springen,

                       kleine Hüpfer und große Sätze

                                  am Platz und durch den Raum,

                 

                   in die Vertikale, Laterale und Diagonale,

             nach Vorne, Hinten, zur Seite,

                   in die Gerade, in die Kurve und im Kreis …

 

                gestreckt, gebeugt, Contract und Release, 

                                        sich strecken und falten,

        

                        Balance und Off-Balance,

             sich fallenlassen und sich wieder auffangen

                            

zu Rhythmen, die uns treiben

zu Klängen, die uns aufhorchen lassen,

zu  Musik, die uns bewegt!

      

     

 

Auf der nächsten Seite findest du die aktuelle Trainingszeiten, Workshop-Angebote und Trainings-Specials. Dort ist auch das Anmelde-/Kontaktformular.

                                         

                      

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Power-Ballett Blog

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Die Grammatik stimmt nicht? Hinweis schreiben an:

power-ballett@t-online.de   


 

   


17. März 2013, 17:15

Der Boden-Warm-up

Mit der Atemübung im 6-Pkt.​-Stern lassen wir beim Ausatmen alle Eindrücke des Tages heraus. Wir entleeren uns. Auf der Zugfahrt gibt es für die nächsten 90 Minuten nur Ich in meinem Körper, mein Leib.

Der Bodenübung ist eine Folge von Körperhaltungen, die wir nacheinander einnehmen. Wir bewegen uns von einer Position zum anderen durch die Zwischenbewegungen, die wir gewissenhaft ausführen. Die Reihenfolge von hoher Körperspannung und bewusster Entspannung hilft uns ein Gefühl für unseren Körper in den zwei entgegen gesetzten Zuständen zu entwickeln.

Erhöhte Körperspannung beim Strecken der Glieder ermöglicht uns in den Raum hinaus zu wachsen und diesen mit unserem Leib zu füllen. Wenn wir uns aktiv ganz klein machen in der Fetus-Position, gehen wir in uns hinein und lassen alles, was Außen ist, zurück. Dann gibt es noch den ambivalenten Zustand des Herausstrecken von Körperteilen oder einer Körperseite und des gleichzeitigen Hineinziehen des oder der Anderen. So bald die Reihenfolge der Übung uns wörtlich ins Fleisch und Blut übergehen, werden wir diesen Ambivalenz bewusster erleben.

Sinn eines Warm-ups, ist den Körper auf intensivere Bewegungen vorzubereiten. Hierzu lassen wir uns vom Boden weich massieren. Der Boden ist physikalisch aus festem Stoff. Er kann uns nur weich massieren, wenn wir uns beim Kontakt mit dem Boden weich machen. Haut, Muskel und Gelenke entspannen sich. Wir fühlen, wie sie mit jedem Atemzug von ihrem eigenen Gewicht auf und in den Boden hineingepresst werden. Wir geben unseren Körper dem Boden hin und lassen unser Bewusstsein in den Boden versinken. Entspannung löst Blockade in den Gelenken und Muskelfasern auf und macht sie für Energie-Impulse durchlässig. Nur wenn die Energie frei durchfließt wird auch unsere Bewegung flüssig. Nur wenn Energie ungehindert fließt wird unsere Bewegung stark.


29. Dezember 2011, 03:07

Muscle-Memory

Nach der fast dreiwöchigen Weihnachtspause werden wir, auch wenn die Kondition vielleicht nachgelassen hat und die Spuren der Weihnachtsschlemmerei an die Waage deutlich zu lesen ist, ohne großen Erklärungen, einfach durchstarten. Der Bodenteil des Workouts machen wir im Durchlauf und die Kondition kriegen wir spielend mit Power Grand jetés und Chassés in Schwung. Sowohl der Bewegungsablauf als auch die Technique ist nämlich in den Muskeln und in den Hirnarealen noch als Erinnerungsspuren vorhanden. Der Körper, der zuvor mehr oder weniger regelmäßig trainiert hat, wird sich auch an das Gefühl der Kraft und Kondition erinnern und leichter an die alte Leistung wieder anknüpfen können. Das ist das Geheimnis der unbewussten oder unterbewussten Leibeserinnerung. Auch wenn wir meinen, es nicht mehr zu wissen, unser Körper weiß es noch!

Für Zwischendurch während der Ferien sind ein paar Pliè-Relevé (gestützt auf den Küchentisch beim Kochen), Développés und Kralle-Flex-Strecken (beim Fernsehen), leichte Sautés (vorher Fußgelenk und Knien aufwärmen!​) beim Spaziergang draußen und natürlich, Treppensteigen mit und ohne Einkaufstaschen. Unser Boden-Port-de-bras, im Bett, morgens vor dem Aufstehen, lässt die Müdigkeit von den Gliedern weichen: in den 6-Punkte-Stern sich strecken und recken, wie im Mutterleib sich einrollen, in die Diagonale sich hochziehen und langsam aufsitzen, Flatback, release, contract, den Grand-Port-de-bras im Kreis.

In den letzten vier Terminen verknüpfen wir die einzelnen Exercise in fließenden Bewegungsstudien in und durch den Raum.

Bis dann! Ich wünsche allen schöne erholsame Tage und einen guten Start in das neue Jahr.

Redakteur

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17. November 2011, 22:36

Power-Ballett Trend?

Die Wort-Kombination „Power-Ballett“ ist mir im Oktober 2010, während einer Brainstorming mit der Leiterin des Programmbereichs Gesundheit der VHS-Aschaffenburg eingefallen. So wurde der Fitness-Kurs „Workout in Takt,​“ der im Herbstsemester 2010 gestrichen werden musste, in „Power-Ballett Workout“ umbenannt. Konzept, Inhalt und Aufbau sind gleich: gezielte Übungen für den Muskelaufbau, Bewegungsstudien für Detail-Arbeit und präzise Ausführung von Basic Ballet zu außergewöhnlichen Rhythmen und Klänge.

In Februar 2011 ging Power-Ballett Workout an der VHS-Aschaffenburg in den Start. In den Wochen davor gestaltete ich eine Seite unserer Website als „mein“ Power-Ballett Homepage. Dort stellte ich auch die Ausschreibung für die Pfingstferien und Sommerferien Workshops. Außerdem stellte ich diese Workshops im www.​tanznetz.​de und im www.​prmavera24.​de. Im Juni 2011 stellte ich die die ganze Website auf einen anderen Software mit mehr Seiten und mit anderem Design um. Von Februar 2011 bis September 2011 freute ich mich darüber, dass die ersten 10 Ergebnisse zu der Suche „power-ballett“ über Google und Yahoo allesamt Links zu meinen VHS-Kursen, Workshops und zu meiner Seite in unseren Website beinhalteten. Danach kamen Links zu Inhalten in Englisch mit dem Stichwort „power ballet“. Zuerst war ich überrascht, dass in den USA klassisches Ballett als eine Form von Fitness-Workout anscheinend damals schon seit etwa einem Jahr gab. Aber dann war es logisch: Wenn ich es für mich selbst ausgedacht hatte, dann hätte auch jemand drüben darauf kommen können, beide unabhängig von einander. Macht nichts. Im deutschsprachigen Raum war ich auf jeden Fall die Erste, die öffentlich im www Netz damit herauskam.

Etwa Mitte August kam dann ein Power Ballett Kurs-Angebot im Norden. Hier ist der Link: http:​/​/​tanzprojekte.​com. Dieser Link hält bis jetzt etwa den 10.​-11. Platz in der Ergebnisliste bei Google.

Irgendwann im September kam dann eine Website auf den ersten zwei Plätzen: http:​/​/​www.​frauintakt.​de/​kurse/​power-ballett-workshop/ .

Das hat mich schon ein klein bisschen enttäuscht. Aber dann, wer bin ich schon? Eine tanzbegeisterte frisch gebackene Sozialpädagogin die während des Studiums die Gebiete der Musiktherapie, Psychomotorik, Bewegungspädagogik/​-Analyse, Psychodrama und Kunsttherapie als Schwerpunkte gewählt hatte. Ich genoss unter einer sehr guten RAD Lehrerin zwar sechs Jahren höchst qualifizierten Unterricht auf den Philippinen, doch weder eine richtige Tanzausbildung, noch eine Sportausbildung, hatte ich absolviert. Was ich aber die Teilnehmerinnen in meinem Kurs anbieten kann, ist eine, von jeglicher Voreingenommenheit befreite Art des Unterrichtens. Ich investiere zwar sehr viele Gedanken in die Entwicklung jeder Übung und Bewegungsstudie, im Unterricht selbst steht aber nicht der Inhalt, nicht die Methodik, sondern die Teilnehmerinnen im Focus meiner Aufmerksamkeit. Es wird immer diese Spannung geben zwischen dem Wünsch, inhaltlich mit dem Stoff voran zu kommen, was auch der Ursprungsmotivation der Teilnehmerinnen weitgehend entspricht, und die Notwendigkeit, die individuellen Bedürfnissen der Teilnehmerinnen zu berücksichtigen, sei es bezüglich des Tempos, der Schwierigkeitsgrad, der augenblicklichen körperlichen und mentalen Verfassung, alten und aktuellen Verletzungen und der allgemeinen Leistungsmotivation.

Ich glaube, letztendlich haben wir alle eine Berechtigung, Power-Ballett anzubieten, unabhängig von der Art der Lehr-Qualifikation, solange sowohl die Qualität als auch der Inhalt des Unterrichts hohe pädagogische Standards beinhalten.

Mein Ziel ist, diejenige für ein Fitness-Workout mit „Ballett-Feeling“ zu begeistern, die sich sonst nicht trauen sich fürs Ballett in einem Tanzstudio anzumelden, oder die sich einen Aerobic/​Fitness Workout zur elektronisch erzeugten Techno-Musik im Fitness-Studio nicht antun möchten. Ich möchte auch das Bewusstsein für Details vermitteln, die ich aus eigener Erfahrung mit dem eigenen (Tanz-) Körper, seinen Schwächen, den Verletzungen und anschließender physiotherapeutischer Rehabilitation herausgearbeitet habe. Hierzu kommt die Selbst-Reflexion über die dialektische Beziehung zwischen Körper und Psyche, äußerliche Bewegung und innerliches Bewegt–Sein, bewusster Kontrolle und befreiender Hingabe, zwischen dem Bewusstsein im Innern der Körper und der Bewegung, die den Außenraum mit Leben füllt. Das ist mein Power-Ballett.

Redakteur

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16. November 2011, 17:20

www.Tanznetz.de

Hier ist ein sehr guter Website.

www.​tanznetz.​de

Schau unter Termine- Workshops.

Redakteur

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11. November 2011, 01:32

Lebendige Arme!

Nochmal: Die Arme sind nicht da als Dekoration! Die Arme, von den Schulterblättern aus richtig gehalten, helfen uns, den Rücken zu stabilisieren. Bei Bewegungsstudien benutzen wir die Armen, erstens, um den Gleichgewicht zu unterstützen und zweitens, um uns in die vorgegebene Richtung der Bewegung zu führen oder um als Gegengewicht in die zu der Bewegung entgegen gesetzte Richtung. Die Armführung ist dementsprechend, je nach Vorgabe, weich, fliessend, leicht, gekürvt, stark, abrupt, schwer, gerade, eine Kombination aus diesen, aber immer mit einer Spannung, die aus der Bewusstheit kommt. Spannung und Bewusstsein füllen die Armbewegungen und den ganzen Körper mit Leben.

Wir schauen nicht einfach danach "wie die Arme und die Bewegung aussehen", sondern wir beschäftigen uns in unseren Innern, "wie Bewegungen sich anfühlen.​"

Redakteur

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07. Oktober 2011, 12:36

Power-Ballett für Ältere/Personen mit physiologische Beeinträchtigung?

Ich bin gerade dabei, die Übungen für einige Teilnehmerinnen mit gesundheitlichen Beeinträchtigung zu modifizieren. Es ist eine richtige Herausforderung. Ich kann zwar auf eigene Erfahrung zurück greifen: ernsthafte Beschwerden am Knie wegen eines Auto-Unfalls, (Alters ;-)Verschleißerscheinungen an der Lendenwirbelsäule, überstandene Frozen-Shoulder (die größte und schmerzhafteste bis jetzt). Das Gehirn-Aerobic der Bewegungsanalyse macht mir Spaß. Aber ich glaube, die größere Herausforderung wird darin bestehen, innerhalb des 90-minutigen Sessions, die Bedürfnisse und Fahigkeiten aller Teilnehmern zu berücksichtigen, damit sie auch den Spaß und ihr Motivation behalten.

Redakteur

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09. September 2011, 21:14

Musik, die lebt

Ich bin selbst Hobby-Musiker und bin sehr pingelig mit der Musik, die ich für den Unterricht verwende. Auf jeden Fall keine kurze synthetische Drumloops, auch wenn die Samples noch so gut sind! Nach 10 Takte weist das Gehirn schon alles und langweilt sich oder wird aggressiv oder apathisch, mein auf jeden Fall.
Wenn ich Musik für den Training bearbeite, verwende ich möglichst sehr lange, und, noch wichtiger, live eingespielte Loops. Das Gehirn braucht die nicht wahrnehmbaren Unregelmäßigkeiten und Unterschiede in der Anschlag der menschlichen Hand/Finger/Atem... auf Instrumenten, die darauf entsprechend reagieren und lebendige Schallwellen entstehen lassen. Wir bemerken – das heißt, bewusst merken – vielleicht diese Unterschiede/Unregelmäßigkeiten nicht, aber die sehr sensiblen sensorischen Organen und unser Gehirn, das die, von diesen Organen aufgenommenen Impulsen, verarbeitet schon. Und unser Körper und Psyche reagieren entsprechend auf das, was wir unserem Gehirn zum kauen vorsetzen oder hinschmeissen.

Ob wir es wissen oder nicht, wir alle sind unheimlich musikalisch sensibel. El-Man – www.el-mano.de - ein Musiker/Percussionist meinte, dass nur Musik von live eingespielten Instrumenten kämen in der Seele an. Ich kann nur hinzufügen, dass Musik, die ein Mensch auf diese Weise innerlich berührt, führt ihm auch in für ihn bedeutsame Bewegung.

Redakteur

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09. September 2011, 20:34

Technik-Workout für Tänzer

Ich habe Power-Ballett als Hilfe für Erwachsene und ältere Jugendliche konzipiert. Es steht im keinem Fall im Konkurrenz mit Ballettunterricht unter der Leitung von qualifizierten Tanzpädagogen und versucht auch diese nicht zu ersetzen. Ich fokussiere die Aufmerksamkeit der Teilnehmer auf grundlegende Bewegungsablaufe des klassischen und Modernen Ballett. Durch Wiederholung wird sowohl das Gefühl für die Technik im Körper verfestigt , als auch Klarheit für die Einzelheiten des Bewegungsablaufs im Kopf geschaffen. Wenn mehr als eine „korrekte“ Version der Bewegung oder des Schrittes vorhanden sind, wähle ich grundsätzlich die anspruchsvollere Variante, weil diese auch die Entwicklung der Kraft in den Muskeln besser fordert. Außerdem, wer den schwierigeren Version beherrscht, schafft auch die einfachere mit Links ;-)

Ich möchte auch die Frust der Lehrern ein wenig reduzieren. Ich bin überzeugt, dass die Übungen den Fortschritt der Teilnehmer im Tanzunterricht, im eigenem Körper für sich spürbar und für Außenstehenden wahrnehmbar, beschleunigt. Kleine, spürbare Erfolgserlebnisse verstärken die Motivation und bringen für Lehrer und Schüler mehr Freude und Spaß im Unterricht.

Redakteur

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05. September 2011, 00:58

Ballett für Fitness

Power Ballett bietet eine Alternativ zum gängigen Gymnastik/Aerobic/Fitness Workout. Wem das übliche Techno-Gedröhn an den Nerven geht und das reine Muskeltraining an den Geräten zu langweilig ist findet hier vielleicht den richtigen Mix für Muskeln, Herz und Ohren. Wer noch nie im Ballettunterricht teilgenommen hat, muss keine Angst haben, die typischen „komischen“ Ballettübungen machen zu müssen und sich dabei lächerlich vorzukommen.

Obwohl das Ganze zu treibenden Rhythmen und kraftvolle Musik geschieht, geht es im Power Ballett nicht ums „Tanzen“. Ob statisch am Platz, hin und her im Centre, liegend/sitzend auf den Boden, durch den Raum in die Diagonale, beim Power Ballett Fitness Workout haben Bewegung und Körperhaltung an sich eine funktionelle Bedeutung. Sie sind nicht da um das eigene Spiegelbild zu verzieren! Die im Sprung gestreckte Füße, das Plié, die Arme à la seconde oder im V ausgestreckt, den Kopf geradeaus oder zur Seite gewandt: Alles dient zur Unterstützung der Körper, den Bewegungsablauf kraftvoll auszuführen und sicher zu Ende zu bringen. Und der Bewegungsablauf wird so ausgeführt, dass sie bestimmte Muskelpartien trainieren und stärken. Ohne künstliche Schnörkel.

Die Übungen trainieren Bauch, Bein, Rücken und Po. Es werden sowohl die langen, als auch die kurzen Muskelfasern trainiert, aber so, dass sie nicht wie beim Bodybuilder sich herauswölben, sondern so, dass sie Bewegungen kräftig und sowohl geschmeidig als auch schnell ausführen können. Beim Stretching erweitern wir den Bewegungsradius unserer Glieder. Und bei kleinen und großen Sprüngen lassen wir uns richtig außer Atem bringen: das ist gut für die Ausdauer und für die Fettverbrennung!

Die Intensität und das Niveau lassen sich durch kleine Variationen in der Ausführung der Übungen und Bewegungsabfolgen an die individuelle Bedürfnisse der Teilnehmer anpassen. Im Klartext: Wer noch nicht so fit ist, macht die einfache, leichtere Variant der Übung. Wem eine Übung zu einfach ist, keine Angst, außer Spaß und Fitness wird auch eine Muskelkatergarantie gewährt ;-)

Redakteur

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04. September 2011, 20:06

Fit for Ballet

Die ersten Übungen habe ich ursprünglich für mich zuhause konzipiert, um nach einer mehr als 30-Jahre langen Pause wieder im Ballett-Training auf Mittelstufen-Niveau mithalten zu können. Nach und nach habe ich Elemente aus verschiedenen Ballett/Modern Ballet Workshops übernommen und modifiziert, um daraus eine größtmögliche Ausbeute an Kraft und an Gefühl für die Tanztechnik im Körper zu entwickeln. Bei den Übungen ging es mir damals nicht um die ästhetische oder künstlerische sondern allein um die physische, körperliche Aspekte des Tanzes. Ab ein gewisses Niveau ist Tanz körperlich ein Leistungssport, dessen Anforderung an Kraft, Kondition und Selbstdisziplin öfters viel zu sehr unterschätzt wird.

Wie in jedem Sportart, gilt es insbesondere beim klassischen und modernen Ballett und auch beim Jazztanz, die Bewegung so auszuführen, dass bei einer möglichst hohe Leistung, der Körper keinen Schaden erleidet. Die anatomisch gesunde Ausführung der Bewegung, nicht die optische Form, bestimmt die Tanztechnik. Es geht nicht um die förmliche Nachahmung einer Bewegung, sondern um das Spuren und Nachspuren der Bewegung im eigenen Körper. Wie fühlt sich eine Bewegung an? Wo spüre ich den Bewegungsimpulse? Welche Muskeln spannen sich an, welche sollten ruhig und entspannt sein? In welcher Richtung relativ zu meiner eigenen horizontalen und vertikalen Achsen spure ich die kombinierten Kräfte meiner Muskeln und der Erde?

Das Gefühl für die Bewegung zu spüren heißt auch den eigenen Körper bewusst zu fühlen. Hier tangieren Sport und Kunst das Wesentliche, das Eigentliche, was hinter dem Bewegungsdrang im Mensch steht. Aber das ist ein Thema für sich …

Redakteur

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